Akute Schneegastritis beim Hund

Alle Jahre wieder das gleiche Schauspiel: es liegt Schnee und die meisten unserer Hundelieblinge finden das „supertoll“! Da wird sich im Schnee gewälzt, herum gerast als ob man Hummeln im Hintern hätte und hinein gebissen mitten im Rennen mit der Schnauze voran in der weißen Pracht verschwindend …
In 90% der Fälle kann man sich ungetrübt mit seinem Hund freuen, doch die restlichen 10% werden für ihren Übermut leider „bezahlen“ müssen: Erbrechen und Durchfall, manchmal sogar mit Blut vermischt, sind die Folgen des Schnee-Fressens! Schneegastritis nennt der Fachmann diese Erscheinung und wenn man nichts dagegen unternimmt kann es zu schlimmen – auch chronischen – Schäden an Magen- und Darmschleimhaut kommen!

Und dann die „schlauen Sprüche“: „Sie müssen eben verhindern, dass ihr Hund Schnee frisst!“  Wer so etwas rät hatte wohl noch nie so einen übermütigen Vierbeiner! Versuchen Sie mal mit einem schneeverrückten Hund Gassi zu gehen ohne dass der mal kurz hinein beißt – das funktioniert höchstens mit Maulkorb!

Mein Rat:

1. Natürlich kann man es nicht völlig verhindern, aber man sollte seinem Hund so wenig Gelegenheit wie möglich zum Schneefressen geben – v.a. wenn man weiß, dass er einen empfindlichen Magen hat!

2. Wenn es schon passiert ist und der Hund erbricht oder an Durchfall leidet, gehen Sie so schnell als möglich zu Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker. Dort erwartet Sie und Ihren Hund schnelle Hilfe: bei Ihrem Tierheilpraktiker z.B. schonend und verträglich mit alternativen natürlichen Methoden wie der Homöopathie.

 

Und jetzt wünsche ich allen Hunden und ihren Besitzern alle Jahre wieder einen schönen weißen Winter ohne Magen- und  Darmprobleme!

Ihre

Ingrid Hörmann-Pfeiffer

Kommentare sind geschlossen